Riesenbärenklau an der Obersten Isar

 

Im Rahmen der Gebietsbetreuung wurde die Entwicklung des Riesenbärenklaus (Heracleum mantegazzianum) und dessen Eindämmung durch Maßnahmen im Gebiet zwischen Scharnitz und Sylvensteinspeicher entlang der Isar begleitet.

 

Durch die manuelle Bearbeitung in sensiblen und unzugänglichen Bereichen, mit einem Minibagger an einem Weideflächenrand und über eine Ziegenbeweidung an stark bewachsenen Dämmen, konnte die Anzahl an Pflanzen in vier Jahren auf ein Drittel von nun rund 700 Pflanzen zurückgedrängt werden. Aufgrund des hohen Aufwandes wurde das Ausgraben/ Ausstechen der Wurzeln anfangs aus der Gebietsbetreuung ausgegliedert und über Landschaftspflegemittel des Landratsamtes Garmisch-Partenkirchen finanziert (ebenso wie der Minibagger).

Das Vorkommen im Auwald und an Flussuferläuferbrutplätzen macht eine „radikalere“ Vorgehensweise unmöglich und verlangt Fingerspitzengefühl.

 

 

fruchtender Riesenbärenklau (Foto: Schödl).

 

Die Daueraufgabe der „Riesenbärenklaubekämpfung“ an der Isar zeigt weiter Erfolg.

Durch immer wieder neu besiedelte Standorte wird es aber auch immer schwieriger eine gesamte Entfernung des invasiven Neophyten zu erreichen.

Wer bei dieser - aufgrund der "Verbrennungsgefahr" an Riesenbärenklaublättern - nicht ganz ungefährlichen Aufgabe mithelfen will, kann sich gerne melden.